„Nach vorne gucken“

Mutter passt auf beim Radfahren

Das Leben ist wie Fahrradfahren

Du fährst Fahrrad. Vor dir dein kleines Kind. Was rufst du ständig? Genau – „Nach vorne gucken! Guck nach vorne!“.

Mein Vierjähriger schaut ständig auf seine Füße beim Fahrradfahren. Entweder ist er verwundert, was seine Füße alles können oder er kann nur treten, wenn er auf die Füße guckt. Ich weiß es nicht. Wenn er dann plötzlich die Bordsteinkante runterfällt oder gegen eine Begrenzungsmauer fährt, ist das Geschrei groß. „Ich hab doch gesagt, du sollst nach vorne gucken.“

Guckst du nach vorne?

Ist es nicht so, dass wir uns den Spruch „Nach vorne gucken“ auch mal selber sagen sollten? Nicht beim Fahrrad fahren, sondern auf unser Leben bezogen. Was passiert, wenn du beim Radfahren nach hinten schaust? Du fällst, weil du das Gleichgewicht verlierst, das Lenkrad mitreißt oder ein Hindernis nicht siehst.

Schau nicht dauernd zurück

So ist es auch, wenn du in deinem Leben dauernd nur nach hinten in die Vergangenheit schaust. Das bringt dich nicht weiter. Sondern du fällst immer wieder hin und tust dir nur weh. Mag sein, dass du eine Zeit lang ganz gut damit fährst und unbeschadet vorankommst. Aber irgendwann musst du den Blick wieder nach vorne richten.

Mach lieber mal einen Umweg

Denn wenn du nach vorne schaust, siehst du, wenn etwas im Weg ist. Du kannst rechtzeitig anderen ausweichen oder Rücksicht auf diejenigen nehmen, die dir entgegenkommen und unsicher sind. Und wenn dir der Weg zu eng wird oder es nicht weiter geht, dann fährst du eben einen kleinen Umweg und sorgst dafür, dass du weiterkommst. Auch über Umwege kommst du ans Ziel. Ist zwar anstrengender und dauert länger, aber du bist am Ende stolz auf dich, dass du es geschafft hast.

Schau mal nach rechts und links

Natürlich ist es wichtig auch nach rechts und links zu schauen. Denn manchmal solltest du dich absichern, ob nicht erst etwas anderes vorbei muss, bevor du weitermachst. Das bringen wir unseren Kindern ja auch bei, bevor sie eine Straße überqueren. Erst rechts, dann links, dann rechts.

Mach Pausen

Wenn du nach vorne schaust, siehst du von weitem die gemütliche Bank im Grünen, die dich einlädt, mal anzuhalten und Platz zu nehmen. Einfach mal Pause machen und den Blick schweifen lassen. Und nimm genügend Proviant mit, damit du dich stärken kannst.

Pause machen
Eine Bank im Grünen – einfach mal anhalten und den Blick schweifen lassen

Ob du sportlich, gemütlich oder mit Unterstützung unterwegs bist.

Hauptsache, du guckst nach vorne!

Deine Eva

Verfasst von

Leidenschaftliche Bloggerin, Texterin und interessiert an Online-Marketing mit Schwerpunkt Content und Storytelling. Auf meinem Blog Mamacheck.de veröffentliche ich spannende Geschichten über starke Frauen.

2 Kommentare zu „„Nach vorne gucken“

  1. Oder einfach mal entschleunigen und einen Gang zurückschalten!
    Liebe Eva, ich folge deinem Blog mit Leidenschaft und kann mich in deinen Themen sehr gut wiederfinden. Mag an der ähnlichen Lebenssituation mit zwei Kids als Workingmum liegen. Mach weiter so und bringe beim Lesen ein Schmunzeln in mein Gesicht 🙂

    Gefällt 1 Person

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