Vorkochen find ich altbacken

Bild von pixabay

Stressfrei Kochen als Familie

Ich mag nicht vorkochen. Obwohl das doch nun wirklich viele Vorteile hat, die nicht von der Hand zu weisen sind. Die Frage „Was soll ich heute kochen?“ könnte aus dem Wortschatz gestrichen werden. Ganz einfach fertige Gerichte in Tupperdosen aus dem Gefrierfach oder Kühlschrank ziehen und schon gibt es was Leckeres. Gerade in einem Haushalt mit zwei Kindern, in dem beide Elternteile arbeiten, sollte Vorkochen zum Standard gehören um sich das Leben leichter zu machen. Aber nein – ich fand einfach keinen Zugang dazu.

Ich brauchte eine Alternative zum Vorkochen

Ich wusste, dass vorkochen einfach nur gut sein kann. Ich habe gegoogelt und immer wieder mit meinem Gewissen gerungen. Ich habe versucht meinen inneren Schweinehund zu überwinden und mich endlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Aber was ich im Internet fand, das hat mich einfach nicht gepackt.

Aber vor ein paar Wochen bin ich dann bei „Meal Prep“ hängen geblieben. Ja, das hat mich total angesprochen. Das klang vernünftig. Da stand was von gesund ernähren und abnehmen. Da gab es extra Meal-Prep-Dosen und fancy Rezepte. Ich entschied mich für Meal Prep statt vorkochen und fühlte mich trendy.

In fünf Schritten zu Meal Prep

  1. Ganz wichtig, dass du dir neue Frischhaltedosen besorgst, in denen du Gerichte kühlen, einfrieren und in der Mirkrowelle erwärmen kannst.
  2. Kaufe dir ein Buch zu dem Thema und lasse dich von Wochenplänen und Rezepten inspirieren.
  3. Nachdem du dich für ein paar Gerichte entschieden hast, kaufst du die Zutaten ein.
  4. An einem Sonntag nimmst du dir zwei bis drei Stunden Zeit fürs vorbereiten und kochen. Die fertigen Gerichte für eine Woche füllst du in deine neuen Frischhaltedosen, über die du dich so sehr freust.
  5. Alles in den Kühlschrank stellen. Was erst in drei Tagen gegessen wird, kommt ins Gefrierfach.

Unterschied Meal Prep und Vorkochen?

Das ist Meal Prep – und wo ist jetzt der Unterschied zum Vorkochen, fragst du dich? Es gibt keinen. Und ich habe das Gefühl, dass ich mich selbst überlistet habe. Meal Prep klingt einfach bedeutend cooler als vorkochen. Zumindest stehen jetzt bei mir im Kühlschrank frisch zubereitete Lasagnen, Chili con Carne, Salat sowie geschnibbeltes Gemüse. Und mein Mann freut sich, dass sein Essen für die nächsten Tage gesichert ist. Und ihm ist es egal, ob ich es Meal Prep oder vorkochen nenne. Hauptsache es gibt was zu beißen.

Wie ist es bei dir? Kochst du vor? Oder stellst du dir noch jeden Tag die Frage „Was koche ich heute?“

Hier gibt es einen tollen Wochenplaner, den ich mir schon ausgedruckt habe (inklusive Platz für den Einkaufzettel)

Verfasst von

Mein Name ist Eva List, aus Nordhorn, Mama von zwei tollen Jungs. Auf meinem Blog mamacheck geht es um starke Frauen. Beruflich bin ich Marketingbetriebswirtin und freiberufliche Texterin.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s